01.10.2026

Es wird gebaut! Erster Bauworkshop auf dem Museumsbahnsteig

Vom 5. bis 9. Oktober 2026 entsteht auf dem Museumsbahnsteig am Oberhausener Hauptbahnhof eine multifunktionale mobile Skulptur, gebaut von Schüler:innen des Berufskollegs Oberhausen und weiteren Bürger:innen unserer Stadt.

Vor zwanzig Jahren hat auf dem Museumsbahnsteig alles angefangen: Hier wurde kitev geboren, hier leuchteten 33.000 LEDs in den Schienen, und hier standen die großen Holzskulpturen auf ihren Gießpfannen. Im Jubiläumsjahr kehren wir zurück zu den Anfängen und greifen wieder zu Holz und Werkzeug.

In der Woche vom 5. bis 9. Oktober verwandelt sich der Bahnsteig in eine kreative Baustelle. Gemeinsam mit den Teilnehmenden entwerfen und bauen wir eine Holzskulptur, die mehr sein soll als ein Kunstobjekt: ein Ort zum Sitzen, Spielen, Auftreten und Verweilen. Wie sie am Ende aussieht, steht noch nicht fest, und das ist Absicht. Die Form entsteht im Workshop selbst, aus den Ideen und dem handwerklichen Können der Teilnehmenden.

Der Bauworkshop ist der Auftakt einer ganzen Reihe. Bis die Deutsche Bahn das Gleis am Museumsbahnsteig reaktiviert, soll hier Schritt für Schritt ein öffentlicher Skulpturenpark wachsen, gebaut mit und für die Menschen in Oberhausen. Weil der Bahnsteig nicht für immer in seiner heutigen Form bleibt, sind alle Objekte so konstruiert, dass sie zerlegt und an einem neuen Ort wieder aufgebaut werden können. Sie ziehen mit, wenn der Museumsbahnsteig umzieht.

Die Idee dahinter reicht bis 2021 zurück, als im Rahmen des Liveable-City-Stipendiums von Petra Jablonická das Konzept „Grüner Museumsbahnsteig“ entstand: ein linearer Pocket-Park mitten im Hauptbahnhof. Könnte er Realität werden?

Kommt vorbei!
Schaut uns während der Bauwoche über die Schulter, bringt Fragen und Ideen mit, oder feiert mit uns die Fertigstellung der ersten Skulptur am Freitag.

📍 Museumsbahnsteig, Hauptbahnhof Oberhausen (Gleis 4/5)
🗓 5.–9. Oktober 2026 · täglich 9–15 Uhr

Gefördert durch das Programm Brückenschlag der Stadt Oberhausen. In Kooperation mit dem LVR-Industriemuseum.