Lokale Ressourcenzentren

Was ein Lokales Ressourcenzentrum sein kann und wie es funktioniert, wollen wir gemeinsam erkunden und ausgehend vom Supermarkt der Ideen in der Goebenstraße ausprobieren. Die Idee ist, ein Netzwerk zu schaffen, in dem Dinge nicht weggeworfen, sondern gesammelt, geprüft, repariert, umgestaltet und weitergegeben werden. Ein lokales Ressourcenzentrum verbindet Wiederverwendung, Reparatur und Upcycling mit Qualifizierung, Teilhabe und digitaler Erfassung von Ressourcen. So entsteht nach und nach eine Infrastruktur, die Ressourcen schont, Kosten spart und gleichzeitig neue Orte der Begegnung, des Lernens und der Sorge schafft.

Das Projekt richtet sich bewusst an viele unterschiedliche Gruppen – besonders auch an Menschen, die in klassischen Werkstatt- oder Innovationsprojekten oft unterrepräsentiert sind. Für die Entwicklung einer digitalen Plattform mit App, über die Materialien erfasst und verwaltet werden können, binden wir zunächst Oberhausener Institutionen vor allem aus dem Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich ein.

Gemeinsam mit der Stadt Oberhausen, Fraunhofer UMSICHT und der anstiftung entwickeln wir das Lokale Ressourcenzentrum zu einem funktionierenden Modell für zirkuläre Stadtentwicklung – erprobt mit der Stadtgesellschaft und dauerhaft in der Oberhausener Innenstadt verankert.

Projektlaufzeit: November 2025 – Oktober 2028

Projektförderung: Im Rahmen der Initiative CircularCities.NRW durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, sowie kofinanziert von der Europäischen Union.